Walsdorfer Wappenwalsdorf-taunus.de
 
Walsdorf
Lage
Geschichte
Gebäude
Infrastruktur
Home > Walsdorf > Geschichte

Home
Aktuell
Archiv
Walsdorf
Information
Ortsbeirat
Gewerbe
Vereine
Bürger
Termine
Links
Kontakt
Impressum
Sitemap
Idsteiner Zeitung
Bürgerinitiative
Walsdorf B8
Bürgerportal Idsteiner Land

Walsdorf Mehr als 1200 Jahre alt
Eine Gemeinde mit 1500 Einwohnern. Seit 1971 Stadtteil der Stadt Idstein.
Aus der Geschichte des Dorfes
774 
Walsdorf wird als Schenkung an das Kloster Lorsch erstmals erwähnt.
1156 
Gottfried von Beselich gründet in Walsdorf ein Benediktiner Mönchskloster, das in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in ein Nonnenkloster umgewandelt wird. In der Mitte des 14. Jahrhunderts leben 25 Nonnen im Kloster. Sie waren fast ausschließlich adlig und entstammen z.T. den Herrscherhäusern Nassau und Solms. Begütert war das Kloster in den Gemeinden Walsdorf, Würges, Steinfischbach, Mauloff und Heftrich. In Walsdorf besaß es 292 ½ Morgen Äcker, 64 Morgen Wiesen und 5 ½ Morgen Gärten. 1634 erlischt es nach einer Plünderung durch spanische Truppen. Das Klostergut wird zunächst durch die Herrschaft in Idstein an einen Klosterhofmann verpachtet und 1707 an Walsdorfer Bauern in Erbpacht vergeben. Überreste vom Kloster sind nicht mehr vorhanden.
Um 1200 
Die Nassauer gewinnen als Vögte von Limburg die Herrschaft über Walsdorf.
1355 
Bei der Teilung des Walramschen Besitzes fällt Walsdorf an die Grafschaft Nassau-Idstein.
1358
Graf Adolf I. von Nassau-Idstein erhebt das Dorf wegen seiner günstigen strategischen Lage gegenüber der Grafschaft Diez zur Stadt. Die Stadt entsteht auf dem Hügel beim Kloster. Sie wird bis 1393 mit Mauern, Türmen und 2 Toren befestigt. Die Bewohner siedeln aus dem Tal auf den Hügel über. Als Stadtbürger waren sie von der Leibeigenschaft und der Verpflichtung zum Frondienst befreit, hatten Steuerbegünstigungen und das Marktrecht. Die wirtschaftliche Basis für die dauerhafte Entwicklung zur Stadt war jedoch zu schmal. So verlor sich die Bezeichnung Wallstadt bald wieder, und Walsdorf nannte sich bis in das 19. Jahrhundert Freiflecken. Seine Freiheitsrechte behielt es bis in das 19. Jahrhundert.
1692
Ein Großbrand vernichtet fast das ganze Dorf. Beim Neuaufbau wurden der ehemalige Klosterbezirk einbezogen und die heutige Straßenführung im alten Dorf angelegt.
1730
Zum ersten Mal wird ein Wohnhaus außerhalb der Mauer gebaut.
1822
Die beiden Stadttore werden abgebrochen. Von den 111 Häusern stehen noch 97 innerhalb der Stadtmauer.
Walsdorf im Taunus ist ein Ortsteil der Stadt Idstein
Home > Walsdorf > Geschichte    Sitemap
©walsdorf-taunus.de    22.02.2001    eMail: info@walsdorf-taunus.de